Station 5 - Friedrichsborn-Quelle
5 Friedrichsborn-Quelle
Am Rande der Brauerswiese links vom heutigen Weg am Waldrand entspringt der Wasserlauf, der über die Zeit in Richtung Immichenhainer Teiche ein kleines Tal gebildet hat, das bereits seit Jahrhunderten eine natürliche Abgrenzung darstellt; vermutlich lange bevor die heute noch vorhandenen Grenzsteine gesetzt wurden. Im Volksmund ist dieser Abschnitt als sogenannte „nasse Grenze“ bekannt. Von den Teichen ab wird das Bächlein zusammen mit dem Zufluss aus dem Winterteich auf einer Karte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts als „Breitenbach“ bezeichnet. Dieser fließt schließlich bei Asterode in die Berf, die ihrerseits zwischen Heidelbach und Holzburg bei der Eichenmühle in die Schwalm mündet.
Die kleine Erhebung rechts des Weges bildet mit 395 Metern den höchsten Hügel der Gemarkung Immichenhain. Hier wurden bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Steine und Sand für so manches Bauwerk in Immichenhain geholt.