Station 13 - Immichenhainer Teiche
13 Immichenhainer Teiche
Unter dem Königlichen Forstmeister Hugo Borgmann (1841 bis 1906), 1884 auch Gründer des Knüllgebirgsvereins (KGV), wurden um 1900 hier mehrere Fischteiche angelegt.
Während auf einer Karte des Kurfürstentums Hessen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts noch keine angelegten Teiche verzeichnet sind, tauchen in topographischen Karten ab etwa 1900 bis 1970 fünf Teiche auf. Die Dorfältesten berichten hingegen von sieben Immichenhainer Teichen, die zu ihrer Jugendzeit noch existierten. Unabhängig davon ist der etwas unterhalb dieser Gewässer auf der anderen Wegseite liegende „Winterteich“.
Davon sind ab einer Karte um 1990 bis heute vier sowie der Winterteich übriggeblieben. Allesamt liegen sie in einem etwa 23,2 Hektar großen Gebiet, welches seit 1985 als „Immichenhainer Teiche“ unter Naturschutz gestellt und seit 2008 flächen- und namensgleich als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet) ausgewiesen ist. Teile der Fläche südlich der Teiche befinden sich auf Elbenröder Gebiet und gehören damit zum Vogelsbergkreis.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Damms ist beim vierten Teich durch die Bäume ein weiterer Grenzstein der „nassen Grenze“ erkennbar. Dieser hat auf der uns zugewandten Seite die Bezeichnung K P, auf der Rückseite H D sowie talseitig die Nummerierung 239.
Das Naturschutzgebiet hier bitte nicht betreten!