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Feuerwehrmänner aus sechs Kommunen mit Goldenem Brandschutzehrenzeichen geehrt

Ottrau, den 18.07.2017

Homberg. Für 40 Jahre aktiven Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr wurden kürzlich zehn Feuerwehrmänner aus Frielendorf, Neukirchen, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach und Willingshausen mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande geehrt.

 

Stellvertretend für den hessischen Innenminister erfolgte die Übergabe der Feuerwehrauszeichnung im Rahmen einer Feierstunde durch Landrat Winfried Becker im Stabsraum des Fachbereichs 37 Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen in Homberg (Efze).

 

Becker würdigte das Engagement der Brandschützer: „Ihr habt 40 Jahre Dienst für die Menschen in euren Orten geleistet. Dafür wollen wir euch heute Dankeschön sagen.“ Nicht nur bei der technischen Entwicklung, sondern auch gesellschaftspolitisch sei in 40 Jahren sehr viel passiert, so der Landrat weiter: „Feuerwehr passt sich aber immer wieder neu an.“

 

Wie wichtig eine gut aufgestellte Feuerwehr ist, habe man erst vor kurzem bei dem Hochhausbrand in London erleben müssen, sagte der Landrat nachdenklich und erinnerte auch an das tragische Teichunglück in Seigertshausen im letzten Jahr: „Wenn ihr ausrückt, wisst ihr oft nicht, was auf euch zukommt. Manchmal ist der Feuerwehrdienst schon eine Belastung, auch dafür gebührt euch unser aller Dank.“

 

Man müsse als Feuerwehrmann oder -frau immer auf der Höhe der Zeit sein, stellte das Kreisoberhaupt fest: „Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind super ausgebildet und können genauso gut helfen wie eine Berufsfeuerwehr.“ Feuerwehr funktioniere aber nur, wenn die Mannschaft gemeinsam zusammenarbeite, so der Landrat mahnend: „Wichtig ist, dass die Kameradschaft stimmt. Jeder Einzelne muss daran ein Stück weit arbeiten.“

 

Nach wie vor würden im Schwalm-Eder-Kreis rund 5000 Frauen und Männer in den Feuerwehren 365 Tage im Jahr ehrenamtlich den Brandschutz sicherstellen oder bei Unfällen technische Hilfe leisten“, informierte Becker: „Dass wir das in dieser Form dauerhaft aufrechterhalten können, ist schon etwas Besonderes.“

 

Sicherheit gebe es nicht zum Nulltarif, machte das Kreisoberhaupt klar und forderte die Bürger auf, sich in ihren Feuerwehren zu engagieren: „Das Ehrenamt in unseren Orten wird zwar überall großgeschrieben, aber die Form hat sich verändert. Feuerwehr hat aber gegenüber anderen ehrenamtlichen Aktivitäten einen ganz besonderen Stellenwert.“ Auch zukünftig sei es immer wieder notwendig, Menschen zu finden, die sich dieser wichtigen Aufgabe widmen, so der Landrat: „Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe und letztlich zum Schutz aller Bürger im Ort unentbehrlich.“

 

Stellvertretend für die anwesenden Kommunalpolitiker bedankte sich Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper bei den Brandschützern. Alle Gemeinden seien sich bewusst, was sie an den Feuerwehren hätten, betonte der Verwaltungschef. Kreisbrandinspektor Torsten Hertel machte abschließend noch einmal klar, warum der Dienst in einer Feuerwehr sich von anderen Diensten unterscheide: „Es ist die Bereitschaft, jederzeit - rund um die Uhr - anderen Menschen zu helfen.“

 

 

Wurden in Homberg geehrt:

 

Helmut Dörrbecker, Frielendorf-Schönborn

Reiner Fennel, Frielendorf-Schönborn

Heinz Jürgen Schmidt, Frielendorf-Schönborn

Klaus Lohre, Neukirchen-Riebelsdorf

Jochen Klebe, Oberaula

Bodo Günther, Ottrau-Weißenborn

Arno Duschek, Schrecksbach

Heinz Georg Schultheis, Schrecksbach-Röllshausen

Herwig Thiel, Willingshausen-Wasenberg

Thomas Völker, Willingshausen-Wasenberg

 
 

Katwarn

 

 

 
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